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"Der Benrather" Nr. 7, Magazin für Benrath

Kerstin Kuzia als Zeitzeugin an der GHS Benrath am Donnerstag, dem 24.02.2011

Spontaner und anhaltender Beifall der drei 10. Hauptschulklassen in der Aula der GHS Ben
rath belohnte die Zeitzeugin Kerstin Kuzia für ihren anschaulichen und eindringlichen Bericht über die Willkür und die sadistischen Quälereien, der unbotmäßige junge Menschen strafhalber im Erziehungssystem der DDR, vor allem im „Geschlossenen Jugendwerkhof“ in Torgau unterworfen waren.
Kerstin Kuzia, die heute für die Vereinigung der Opfer des Stalinismus und für die Gedenk-
stätte Hohenschönhausen bei Berlin tätig ist, wurde schon als Kind in die staatliche „Obhut“ der DDR abgeschoben und durchlitt eine Odyssee quer durch die staatlichen Kinder- und Jugendheime. Noch heute leidet sie unter den traumatischen Nachwirkungen der Zwangsmaß-nahmen, denen sie unterzogen wurde.
Heute geht es ihr darum, bei Jugendlichen wie Erwachsenen darauf hinzuwirken, dass sich solche menschenverachtenden Praktiken niemals wiederholen.
Von 9 bis 12 Uhr schlug ihre Darstellung die über 70 Jugendlichen in Bann, unterstützt von filmischen und praktischen Beispielen zum seinerzeit gängigen Unterdrückungssystem in der DDR. Zahlreiche Fragen der jungen Leute, die derzeit auch das Aufbegehren einer Reihe ara-bischer Nationen gegen ihr Regime erleben, begleiteten die Veranstaltung intensiv.
Der Bundestagsabgeordneten Beatrix Philipp ist dafür zu danken, dass sie diese Zeitzeugin im Raum Düsseldorf bekannt gemacht und vermittelt hat. Die Hauptschule Benrath ist nach der Katholischen Hauptschule St. Benedikt die zweite Düsseldorfer Hauptschule, an der Frau Kuzia tätig wurde (die RP berichtete). Es wird sicher zu weiteren Besuchen in unserer Stadt kommen. Frau Kuzias Auftritt in der GHS Benrath war jedenfalls, an der Betroffenheit und an den Nachfragen der Schülerschaft gemessen, ein voller Erfolg.

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Freitag, 9. Januar 2009 - 14:31 Uhr
Eine schöne weiße Pracht in Benrath

Am 4.Januar wurde Benrath weiß. Es hat vier Tage lang in ganz Nordrhein-Westfalen geschneit. Natürlich auch in der Ghs Benrath, viele Schüler haben sich darüber gefreut. Ahmed Rahou (5a) sagte: "Ich fand es klasse, weil man im Schnee toll spielen kann." Mohamed Messoudi aus der (10b) meinte dagegen: "Ich fand es schlecht, weil man aus dem Schnee keine Kugeln machen konnte." Auch viele Lehrer haben sich über die weiße Pracht gefreut. So etwa Sportlehrerin Hilli Wilden: "Ich finde es einfach toll." Sie und einige ihrer Kollegen wie zum Beispiel Technik-Lehrer Güven Yalinez spielten mit den Kindern im Schnee. Die Temperaturen lagen zeitweise bei minus zehn Grad, der kälteste Winter seit vielen Jahren. Der Teich der Schule war eingefroren und auch der Schulhof war zu gedeckt vom Schnee, aber der freundliche Hausmeister Herr Sveni Benack hat den Hof frei geschaufelt.
Auch wenn es manchmal bitterkalt war, hat es den Schülern und den Lehrern großen Spaß gemacht, im Schnee zu toben.
Viele von ihnen hatten so was noch nie erlebt.

Fatima Aberkan ,Youssef Messoudi ,Nabil Rahou, (7b)

Mittwoch, 3. Dezember 2008 - 15:30 Uhr
30.000 Preise bei der Tombola


Hajara Ismail (7b)

Montag, 21. April 2008 - 11:29 Uhr
Klasse 8c von Betriebsbesichtigung bei Awista begeistert

(BP) Das riesige Lenkrad fest im Griff, die Ledersitze bequem wie im Wohnzimmer. Güner Kapci und seine Beifahrer thronen als Könige der Landstraße im Führerhaus des 5 Euro teuren Müllsammelwagens der städtischen Abfallentsorgungsgesellschaft Awista.
Der Blick aus dem Panorama-Fenster des orangenen Müllmobils war nur ein Höhepunkt bei der Betriebsbesichtigung der Klasse 8c in der Werkstatt der Awista GmbH am Höherweg 222. Der "Schulbeauftragte" des Unternehmens Heinrich Momm hatte noch weitere Überraschungen auf Lager: So durften sich die acht Mädchen und zwölf Jungen der GHS Benrath die riesigen LKWs in der KFZ-Werkstatt von unten anschauen und erhielten damit einen Einblick in die praktische Arbeit eines KFZ-Mechatronikers. Das Unternehmen, das sich zu 51 Prozent im Besitz der Stadt Düsseldorf befindet, verfügt nach eigenen Angaben über die größte KFZ-Werkstatt in der Stadt. Wer bei Awista eine Ausbildung machen möchte, sollte vor allem auf Zuverlässigkeit achten: "Zeugnisse mit unentschuldigten Fehlstunden wandern bei uns sofort in den Papierkorb", sagt Heinrich Momm.
Die anderen haben indes die Chance auf einen lukrativen und krisensicheren Arbeitsplatz: Awista zahlt seinen KFZ-Lehrlingen bereits im ersten Ausbildungsjahr ein Gehalt von 617,34 Euro. Awista ist mit 700 Mitarbeiten das größte Müllentsorgungsunternehmen im Stadtgebiet. Täglich sammeln die 100 Fahrzeuge rund 2000 Tonnen Müll in der Landeshauptstadt ein. "Zu tun gibt es also immer reichlich", sagt Momm.
Auch für Schüler. Denn Awista zeigt sich nicht nur bei der Betriebsbesichtigung als freundlicher Gastgeber: Das Unternehmen nimmt das ganze Jahr über Schüler-Praktikanten auf. "Einige von unseren ehemaligen Praktikanten sind heute Monteure", sagt Momm. Betriebsleiter Bert Schröer betont, dass der Weg zu Awista auch "schwierigen" Schülern offen stehe: "Wir haben bislang jeden hinbekommen."

Freitag, 11. April 2008 - 12:46 Uhr
GHS Benrath Stadtmeister



Frank Gerstenberg

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